Město Loket
Město Loket
Město Loket
Město Loket
Hrad Loket
Město Loket
Město Loket

Stadt Loket liegt in der Biegung des Flusses Ohře (Eger), der hier einen Felsen umfließt und einem gebeugten Arm ähnelt, daher kommt auch der Name Loket (Elbogen).

Die Stadtgeschichte greift weit in die alte Vergangenheit. Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1234, aber dieser strategisch bedeutende Ort war schon ungefähr im 6. Jahrhundert von slawischen Stämmen besiedelt. Die Entstehung der Steinburg fällt in die 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts, was einige Bestandteile der Burg im romanischen Baustil belegen. Die Stadt mit der Burg wird ein wichtiger Bestandteil des Abwehrsystems der Länder der Böhmischen Krone.

Die böhmischen Herrscher verstehen die Bedeutung der Stadt und erteilen den Elbogenern eine Reihe von Vorrechten. Im Zusammenhang mit der Kolonisation führt Přemysl Otakar der II. das Mannrechtesystem ein. Die Lehnsmänner sind von allen Gerichten im Königreich befreit, sie unterliegen dem König, ihr Vermögen wird geerbt, im Falle der Gefahr sind sie jedoch verpflichtet, die Burg zu verteidigen. Die Stadt gewinnt Rechte und Privilegien der Königsstädte.

Die Lage ändert sich erst beim Kaiser Sigmund, der die Burg im Jahre 1434 verpfändet hat. Der Besitzer wurde Kaspar Schlick. Es tritt die Konfliktenzeit ein, weil es den Elbogenern nicht gefällt, wie ihnen Schlicks ihre Rechte einschränken. Unter die in diesem Konflikt angewandten Kampfweisen gehört auch der absichtliche Brand im Jahre 1437, wann die Stadt mit der Kirche niedergebrannt ist, und auch die Burg war ernst beschädigt. Das Schlicks-Vermögen wurde im Jahre 1547 wegen der Unterstützung des Böhmischen Ständeaufstands eingezogen. Dann wird die Burg den Herren von Plauen wieder verpfändet. Die Stadt hat den verpfändeten Landbesitz im Jahre 1598 ausgelöst.

Der Dreißigjährige Krieg betraf das Elbogener Land, die Stadt schloss sich an die Protestantenseite an und wurde mit der Vermögenbeschlagnahme bestraft, die Burg ging unter die Verwaltung des Kaiservogtes über. Der Kaisergarnison blieb in Elbogen drei Jahre (1645 – 1645). Später gab der Kaiser die Burg der Stadt zurück, aber die Burg war nur noch für die Wirtschaftszwecke genutzt. Der Brand im Jahre 1725 vernichtete dann auch noch einen großen Teil davon.

Am Anfang des 19. Jahrhunderts ist ein Gefängnis des Kreis- und Bezirksgericht in der Burg errichtet. In der Stadt ist auch die Pozellanfabrik von Gebrüdern Haidinger gegründet. Es kommt auch zu einem deutlichen Stadtumbau. Es sind Stadttore niedergerissen. Es ändert sich das Marktplatzaussehen, der Marktplatz wird dank der neuen Brücke vom Jahre 1835 durchfahrbar.

Im Jahre 1877 ist die Stadt mit der Eisenbahn mit Neusattl (Nové Sedlo) verbunden. Im Jahre 1907 ist das Museum im Markgrafenhaus gegründet. Die tschechische Schule ist im Jahre 1925 geöffnet. Während der Okkupation im 2. Weltkrieg ist in Loket ein Gefangenenlager errichtet. Am 5. Mai 1945 ist die Kapitulation unterschrieben und am 7. Mai 1945 ist die Stadt von amerikanischen Soldaten besetzt.

Im Jahre 1949 beginnt die berühmte Ära vom Amphitheater.

Im Jahre 1980 ist der historische Stadtkern als Denkmalschutzgebiet erklärt.

Im Jahre 1992 kommt die Burg wieder in den Stadtbesitz zurück.

Loket - Elbogen
Loket - Elbogen
Loket - Elbogen
Loket - Elbogen
Loket - Elbogen